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Lithographie
Portrait en lithographie Alois Senefelder
Une nouvelle affiche de Chéret
Ètiquettes fil au chinois et fil au conscrit
Medailles de Foires Internationales
Lithographie eines Portraits von Aloys Senefelder - Lorenz Quaglio 1818
Ein Plakat von Chéret, erschienen in der Zeitung „Le Courrier français“
Etiketten der Bindfadenmarken „Fil au chinois“ und „Fil au conscrit“
Lithographie von Medaillen verschiedener Messen und Ausstellungen
Die Lithographie, abgeleitet vom griechischen „lithos“ für Stein und „graphein“ für schreiben, ist die Kunst der Reproduktion eines mit fetthaltiger Tinte auf einen  Kalkstein gemalten Bildes.
Aloys Senefelder entdeckt die Lithographie im Jahre 1796 in München. Um 1800 erfolgt die Patentierung seiner Erfindung,  welche anschließend im Jahre 1802 in Frankreich eingeführt wird und um 1805 in Italien und 1812 in Dänemark auftaucht. Wirklich anerkannt wird diese Kunst jedoch erst um 1815.

1818 eröffnet Senefelder ein Atelier in Paris um ein Jahr später seine Erfindung in einem Buch, welches in München verlegt und kurze Zeit später auf französisch übersetzt wird, zu beschreiben.
Die Lithographie wird zu jener Zeit größtenteils von Künstlern sowie der Presse verwendet. Die Zeitung „Le Charivari“ veröffentlicht 1934 erstmals Werke des Künstlers Daumier.

1892 setzt sich die Lithographie auch zum Zwecke der Plakatgestaltung durch.  

Die Lithographie ist somit damals eine finanziell äußerst erfolgreiche Industrie in Europa.
Besonders in Frankreich, während der „Belle Epoque“, bringt die Lithographie viele bekannte Künstler verschiedenster Stile hervor.
Besser und schneller handhabbar als andere Gravur- und Drucktechniken eignete sich die Lithographie auch besonders gut für eine kommerzielle Nutzung, vorwiegend in der Textilindustrie im Norden Frankreichs.

Musée de la Lithographie 21‚ Rue Camille Desmoulins, 59116 Houplines – France
Tel.: 0033 3 20 30 62 34    E–mail: contact@musee–lithos.org